Kartenfunktion des CN Online

Im Folgenden soll nun die Kartenfunktion des CN Online vorgestellt werden. Diese kann über die Startseite über die gleichnamige Rubrik aufgerufen werden.


Blick auf den Ausgangsbildschirm der Kartenfunktion bei CN Online

 

Hierbei handelt es sich um eine Karte des antiken Mittelmeer- und Schwarzmeerraumes, auf welcher die bekannten Informationen der eingespeisten Münzen visuell klar ersichtlich eingefügt wurden und deren Anzeige steuerbar ist. Die im Fokus stehenden geographischen Regionen Thrakien, Moesien, Mysien und die Troas sind dabei farblich hervorgehoben. Auf der Karte sind nun sowohl antike Münzstätten als auch Funde und Fundorte als Punkte, je nach Kategorie, farblich hinterlegt. Durch ein Anklicken dieser Punkte sind weitere Informationen zum entsprechenden Sachverhalt erhältlich.

Die angezeigten Exemplare lassen sich über die auf den Modulseiten zur Recherche bereits beschriebenen Kategorien links von der Karte auf eine spezifische Fragestellung beschränken. Um z.B. mehr über die Münzprägungen in flavischer Zeit (69–96 n. Chr.) herauszufinden, auf denen der Stammvater der Dynastie Vespasian abgebildet war, lassen sich folgende Einstellungen vornehmen:

In den Datumsfeldern wird die Regierungszeit der Dynastie eingetragen, im Feld „Person“ der abgebildete Kaiser „Vespasian“.


Beispieltreffer für Münzstätten von Prägungen mit Abbildungen des Vespasian in den Jahren 69–96 n. Chr. bei CN Online. Ausgewählt ist das Beispiel der damals aktiven Münzstätte in Abdera.

 

Wählt man nun einen der angezeigten Trefferpunkte aus, so erhält man einige Überblicksinformationen. Darüber hinaus lassen sich durch das Anklicken des Links die aus dieser Münzstätte stammenden Prägungen der gewünschten Zeit einsehen, welche im Portal hinterlegt sind.


Hinterlegte Münzen mit dem Abbild des Vespasian aus der Münzstätte in Abdera für den Zeitraum 69–96 n. Chr. bei CN Online

 

Auf diese Weise gelangt man zur gleichen Suchmaske, die auch in Bezug auf die Münzrecherche schon vorgestellt wurde. Um zu dieser Auswahl zu gelangen, wäre es somit auch möglich gewesen, dieselben Parameter in die entsprechenden Suchmasken einzugeben.

 

 

Patrick Dörr, Universität Heidelberg, 5. Mastersemester

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