Tetarteron

 

Unter dem byzantinischen Kaiser Nikephoros Phokas (963-969) wurde das Tetarteron als leichteres Goldnominal neben dem etwas schwereren Histamenon eingeführt. Zu Beginn wog das Tetarteron ca. 4,05 g. Der Schrötling war eher dick und klein gegenüber dem größeren dünnen Histamenon. Im 12. und 13 Jahrhundert gab es kleine byzantinische Bronzemünzen, die ebenfalls Tetarteron genannt wurden.

Tetarteron, Konstantinopel, Johannes I. Tzimiskes, 969-976 n.Chr., Gold, Gew. 3,48 g, Museum August Kestner, Inv.-Nr. 1986.171 ( MAK, Foto Detlef Jürgens)

Vorderseite: Brustbild des Christus Pantokrator mit Kreuznimbus und Evangeliar.

Umschrift:+ ΙhS ΧΙS RϵX RϵgNANTIUM

Rückseite: Halbfiguren des Kaisers (links) und der Gottesmutter (rechts) von vorn. Johannes Tzimiskes mit Krone und Kreuz und dem Patriarchenkreuz; die Gottesmutter mit Nimbus und Mantel. Sie berührt mit der rechten Hand die Krone des Kaisers; von oben kommt die Hand Gottes.

Umschrift: Rechts MΘ, + ΘϵOTOC – bOHΘ‘ IωδϵS

 

 

Simone Vogt (Museum August Kestner)

Eine Kooperation mit Numismatik in Hannover

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