Internationale Sanktionen gegen Russland

Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wurden von der Kommission der Europäischen Union Sanktionen, wie es sie schon gegen den Iran und Nordkorea gibt, beschlossen, mit denen die russische Kriegsführung erschwert werden sollte. So wurden die Konten russischer Oligarchen eingefroren, um innenpolitische Instabilität zu schaffen. Außerdem wurde der Kauf von russischen Rohstoffen limitiert, damit die finanziellen Mittel des Staates beschränkt werden.Diese Entscheidungen hatten jedoch zur Folge, dass die Preise für die fossilen Rohstoffe stark stiegen, da eine Knappheit befürchtet wurde. Solches trug ebenfalls zur steigenden Inflation bei, da diese Ressourcen insbesondere für den Warenverkehr von großer Bedeutung sind und so die Warenpreise allgemein stiegen.

Als Gegenmaßnahme wurde die Förderung von Infrastruktur zugunsten von u. a. nordamerikanischem und norwegischem Gas beschlossen, das jedoch teurer als das russische ist. Daher bleibt ein hohes Preisniveau zunächst bestehen (Stand: Juni 2023). Jedoch besteht die Möglichkeit, dass sich die Preise aufgrund der Maßnahmen der Bundesregierung normalisieren.

 

Leif E. Böhm, 2. Fachsemester, Universität Heidelberg

 

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