Krommyonische Sau

Bei seiner dritten Tat erlegte Theseus die krommyonische Sau, eine schreckliche Bestie, die nach Apollodor (Apollod. epit. I 1) von den Ungeheuern Echidna und Typhon abstammte. Ihre kampflustige und menschenmordende Raserei versetzte die Bewohner von Krommyon, einem Dorf in der Korinthia, in Angst und Schrecken.


Szenenausschnitt einer rotfigurigen Kylix mit Darstellungen der Taten des Theseus (ca. 440-430 v.Chr.). Die Sau springt nach rechts gegen Theseus, der zur Abwehr seinen linken Arm, in einen Mantel gehüllt, als Schild erhoben hat. In seiner rechten Hand hält er eine Waffe. Neben der Sau steht im Hintergrund eine alte Frau, die sich mit der linken Hand auf einen Stab stützt und mit der rechten auf Theseus zeigt.
© The Trustees of the British Museum. Shared under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0) licence.
Hinweis: Das Bild zeigt lediglich einen Ausschnitt der Kylix. Das vollständige Objekt (Asset No. 79665001) findest du hier.


 

Bronzemünze aus Hadrianopolis (Edirne) (211-217 n. Chr.). Der Avers zeigt die Büste des Caracalla mit Lorbeerkranz in der Brustansicht nach rechts. Auf dem Revers trägt der nackte und bärtige Herakles auf seiner linken Schulter das Löwenfell sowie auf seiner rechten Schulter den erymanthischen Eber, den er Eurystheus, rechts in einem Vorratsgefäß (pithos), präsentiert.
Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin

 

 

Meret Reinköster, 7. Bachelorsemester Alte Geschichte (Universität Heidelberg)

Fehler Bitte beantworten Sie alle Fragen