Die Bronzemünze aus Hephaisteia (ca. 27 v. Chr.-250 n. Chr.) stellt auf dem Avers die Büste des Hephaistos mit Kappe (pilos) in der Brustansicht nach rechts blickend dar. Der Revers zeigt eine brennende Fackel zwischen zwei Sternen.
BMC Thrace 214 Nr. 12; Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Der Wegelagerer lebte in der Epidauria und tötete die Vorbeikommenden mit einer Koryne, also einer Keule aus Eisen bzw. Erz. Aufgrund dieses Attributs nannte man ihn auch den „Keulenträger“. Theseus tötete ihn und nahm die Keule an sich, wodurch er Herakles noch ähnlicher wurde.
Silberstater aus Abdera (ca. 395-360 v. Chr.). Auf dem Avers ist ein nach links sitzender Greif mit geschlossenen Flügeln abgebildet. Der Revers zeigt Herakles auf einem Fels nach links sitzend, über dem das Löwenfell gebreitet ist. Die Keule in seiner rechten Hand stützt er auf sein Knie, seinen leicht gesenkten Kopf wendet er nach rechts zurück.
J.M.F. May, The Coinage of Abdera (540-345 B.C.) (1966) 234 f: Nr. 393 a Taf. 19; Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Meret Reinköster, 7. Bachelorsemester Alte Geschichte (Universität Heidelberg)