Antike Numismatik

Die antike Numismatik beschäftigt sich mit den Münzen des klassischen Griechenlands und Roms, mit den Prägungen der Kelten, der Perser und Alexanders des Großen sowie seiner Nachfolger. Dabei wird nicht nur die Münze als Objekt an sich untersucht, sondern gleichermaßen das ganze Gefüge des Geldwesens, vom Prägevorgang, also der Herstellung, über den Umlauf der Münzen bis hin zu ihrem Fundkontext. Der zeitliche Rahmen, den die antike Numismatik behandelt, erstreckt sich von den Epochen der griechischen Archaik (700–490/480 v. Chr.), als die Münzprägung einsetzte, bis hin zur Mitte des 8. Jhs. n. Chr., als unter den Karolingern ein prägnanter Wandel im Münzsystem stattfand. Geographisch werden ganz Europa sowie Teile Asiens und Afrikas abgedeckt.

 

Weiterführende Literatur (Auswahl)

M. R.-Alföldi, Antike Numismatik (Mainz 1978).

Ch. Howgego, Geld in der antiken Welt. Eine Einführung ²(Darmstadt 2011).

W. E. Metcalf (Hrsg.), The Oxford Handbook of Greek and Roman Coinage (New York 2011).

 

Annika Stöger, B.A. (Universität Heidelberg)

 

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